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Werft

DIE WERFT

Zwischen Venedig und Triest an der oberen Adria liegt die alte und geschichtsträchtige Römerstadt Aquileia. An der Kreuzung mehrerer wichtiger Handelsrouten gelegen, spielte sie auch während der Serenissima eine wichtige Rolle und begründete die Seefahrtstradition der Republik Venedig. Hier nahm auch Solaris in den 70iger Jahren als Yachtwerft ihren Anfang. An diese Tradition anknüpfend arbeiten wir heute in einer modernen Anlage auf einem Gesamtareal von 26.000 m2 (6.000 m2 davon sind Halle) gleichzeitig an mehreren bis zu 100 Fuß langen Yachten. Mit fast 40jähriger, unschlagbarer Erfahrung bauen und entwickeln unsere Spezialisten Segelyachten von höchster Qualität. Sie vereinen modernste High Tech-Lösungen mit traditionellem, solidem Bootsbau im Innenausbau aus edlem Holz.

HANDWERK UND SORGFALT

Qualität und Finish der Ausbauten sind herausragende, bekannte Kompetenzen der Solaris- Bootsbauer. Hölzer sind sorgfältig ausgesucht und Details werden aufwändig und liebevoll ausgeführt. Das traditionelle Bootsbauhandwerk und beste Materialien, Komponenten und Beschläge entsprechen der Maxime “Excellence at Sea”. Die hervorragende Qualität unserer Innenausbauten – immer im Hinblick auf ihren Einsatz auf See konzipiert – ist eine unverwechselbare Eigenschaft der Solaris Yachten.

SOLARIS: DOPPELT EINZIGARTIG

Zwei besondere Eigenschaften lassen Solaris aus dem Gros der europäischen Werften herausstechen: • 35 Jahre Erfahrung im Refit von Segelyachten jeder Größe und Qualität aus aller Welt; • die Lage der Werft an der Adria, die Handwerkern und Technikern die Möglichkeit bietet, jede technische Lösung zunächst auf dem Wasser zu testen, bevor sie zur Produktion freigegeben wird. Solaris unterhält seit der Gründung eine spezialisierte Abteilung für Reparatur und Aufarbeitung von Segelyachten - ob Custombau oder Serienyacht. Über Jahre gewonnene Erfahrung und zahllose Tests auf dem Wasser zeigen, dass sich viele Segelyachten unter dem Einfluss der Kräfte von Wind und See verwinden oder deformieren. Ein dauerndes Knarren, Türen, die nicht schließen oder über die Jahre auftretende Haarrisse sind nur einige Symptome. Vor diesem Hintergrund gibt es bei der Konstruktion einer jeden Solaris eine Priorität: die Yacht muss absolut verwindungssteif sein und es darf keine Verformung geben. Anders als bei vielen anderen Herstellern, die bis zu fünf verschiedene Werkstoffe verwenden, findet beim Bau der Solaris-Yachten nur ein Material Verwendung: Glasfaser. Ein Komposit- Hauptschott an Rumpf und Deck anlaminiert, eine Komposit-Bodengruppe aus einzeln anlaminierten Wrangen und Stringern, Komposit-Püttinge, eine Rumpf-Deck-Verbindung mit breitem Flansch innerhalb des GFK- Süllrandes. Kein Stahlrahmen, keine angeklebten Holz-Schotten, keine geklebten Innenschalen. Wenn alle tragenden Elemente aus dem gleichen Material gebaut sind, haben sie auch die gleichen mechanischen Eigenschaften, was einen optimalen Kraftschluss garantiert. Solaris-Yachten bieten seit Jahrzehnten robuste, strukturelle Kontinuität. Das Ergebnis ist ein sicheres, zuverlässiges Fahrzeug unter allen Bedingungen auf See. Durch Arbeiten an Yachten diverser anderer Hersteller konnten unsere Bootsbauer und Ingenieure Erfahrungen mit vielen verschiedenen Bauweisen und Materialien sammeln. So konnten sie von den Fehlern anderer lernen und die über die Jahre haltbarsten und besten Verfahren und Komponenten identifizieren, die sich im ständigen Einsatz auf See bewähren. Auf diese Weise kam ein Prozess der kontinuierlichen Qualitätsverbesserung in Gang. Die Qualität einer Solaris beschränkt sich nicht nur auf strukturelle Teile wie z.B. Rumpf, Schotten und Bodengruppe, sondern setzt sich in Holzarbeiten, Finish, Auswahl von Beschlägen usw. fort. Es kommen nur Materialien und Teile zur Verwendung, die sich in langen Jahren auf dem Wasser bewährt haben. Dank dieser Erfahrung haben Solaris-Yachten eine Qualitätsniveau erlangt, das im Serienbootsbau unerreichbar ist. Um ein Gefühl für diese Qualität zu bekommen, braucht man sich nur die Yachten anzusehen, die Solaris vor 35 Jahren gebaut hat.

SOLIDITÄT UND SICHERHEIT

Der erfahrene Weltumsegler Enrico Tettamanti (mehr als 100.000 Seemeilen und 7 Kap Horn- Umrundungen) hat nach der Besichtigung des Baus einer Solaris 72 entschieden, seinen Traum einer fünf-jährigen Weltumsegelung auf unüblichen und noch unbekannten Routen mit dieser Yacht in die Tat umzusetzen. Solaris verwendet ausschließlich beste Materialien, auch an Stellen, wo es nicht augenfällig wird. Alle Yachten (auch die kleinen) sind nach den strengen Kriterien für Maxi Ocean Yachts gebaut. Das Hauptschott und die anderen strukturellen Schotten sind mit einer minimalen Stärke von 40 mm laminiert. Sie sind nicht nur an den Rumpf, sondern auch an das Deck anlaminiert und nicht unter Verwendung von Silikon angeklebt. Die Verbindung von Rumpf und Deck einer Solaris ist extrem steif und solide und in diesem Segment praktisch einzigartig. Sie ist zu zeitintensiv und aufwändig um im Serienbootsbau unter Kostendruck industrialisiert zu werden. Rumpf, Deck, tragende Schotten, Bodengruppe und Püttinge werden zu einem strukturellen “Käfig” verbunden. Dieser verwindet und deformiert sich nicht, wenn auf See die Kräfte von Mast, stehendem Gut und Kiel auf ihn einwirken. Die Tatsache, dass beim Bau keine laminierte Innenschale zum Einsatz kommt, erleichtert die Inspektion von Bilge und Kielbolzen. Auch der Ausbau wird zum strukturellen Element, da die Möbel an den Rumpf anlaminiert werden. Die Püttinge bestehen nicht aus Stahl, sondern aus 28 Lagen von uni- und bidirektionalen Glasfasermatten, die unter Vakuum laminiert werden. Der Kiel ist mit einem Kupplungs-Flansch aus Edelstahl (AISI 316) in einer Stärke von 30 mm aufwärts (gemäss Yacht Grösse) an der Gegenplatte mit zwölf Edelstahl Bolzen von mindestens 30 mm Durchmesser befestigt. Beim Bau einer Solaris setzt die Werft nur auf bewährte und sichere Komponenten und Verfahren. So garantiert Solaris dem Eigner sicheres und entspanntes Segeln auch unter extremen Bedingungen. Um diesem hohen Anspruch zu genügen, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: • langjährige Erfahrung des Solaris Design-Teams. Unsere Ingenieure haben über 35 Jahre Praxis in Entwurf und Bau von Yachten von 36 bis 80 Fuß; • enge Zusammenarbeit unserer Ingenieure mit den Konstrukteuren. Es kommen modernste Programme wie z.B. FEA (Finite Element Analysis), VPP (Velocity Prediction Programme) usw. zum Einsatz; • Test im Versuchstank zur Reduzierung des Schleppwiderstandes und Seatrials zur Überprüfung auftretender Belastungen; • laufende und sorgfältige Kontrollen aller eingesetzten Materialien, insbesondere der Harze, Glasfasern und Hölzer; • die Passion jedes einzelnen Solaris-Mitarbeiters für höchste Qualität.

WARUM SIND SOLARIS YACHTEN SO SOLIDE UND STEIF?

Auf allen Solaris Modellen sind die strukturellen Teile, die die Lasten einer Yacht auf See aufnehmen, großzügig dimensioniert und mit hohen Sicherheitsreserven berechnet. Eine Segelyacht ist ein ausgesprochen komplexes Gebilde und muß die Kräfte der Elemente Luft und Wasser, denen sie ausgesetzt ist, aushalten und optimal nutzen. Diese Kräfte können erheblich sein: so kann z.B. der Druck des Riggs auf den Mastfuß dem Gesamtgewicht des Schiffs entsprechen. Ziel für Konstrukteure und Werft ist es, die Solaris- Yachten so steif und stabil zu bauen, dass sie solchen Belastungen standhalten ohne sich zu verwinden oder zu deformieren. Insbesondere die Verbindung von Kiel und Rumpf, der Strongback und die Püttinge sind kritische Punkte, an denen gewaltige Kräfte angreifen. An diesen Stellen wird beim Bau der Solaris Yachten erheblicher Aufwand betrieben: ein einlaminiertes 40 mm starkes Komposit-Hauptschott, eine Bodengruppe aus einzeln einlaminierten Wrangen und Stringern (keine eingeklebte Innenschale), Komposit-Püttinge wie auf einem One Off- Racer und eine Kiel-Rumpf-Verbindung mit sehr breitem Flansch nehmen die auftretenden Lasten auf und verteilen sie auf die gesamte Struktur der Yacht. Diese aufwändig gebauten Komponenten und ihre sorgfältige Verbindung garantieren optimalen Kraftschluss und machen Rumpf und Deck zu einer monolithischen Einheit.

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